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	<title>winforpro.com &#187; CMD &amp; Scripting</title>
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		<title>System-Performance umfassend analysieren</title>
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		<comments>http://www.winforpro.com/windows/system-performance-umfassend-analysieren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 17:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[CMD & Scripting]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[Windows 7]]></category>
		<category><![CDATA[CMD]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>

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		<description><![CDATA[Microsoft stellt mit dem Windows Performance Toolkit eine umfassende Sammlung an Tools zur Verf&#252;gung, um die Performance des Systems zu analysieren. Grunds&#228;tzlich ist das Tool f&#252;r Hardware-Hersteller und Treiber-Entwickler gedacht, aber mit den Tools kann ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.winforpro.com/wp-content/uploads/2009/03/image11.png"><img class="alignleft" style="border: none;" title="image" src="http://www.winforpro.com/wp-content/uploads/2009/03/image-thumb8.png" alt="image" width="125" height="95" align="left" border="0" /></a>Microsoft stellt mit dem Windows Performance Toolkit eine umfassende Sammlung an Tools zur Verf&#252;gung, um die Performance des Systems zu analysieren. Grunds&#228;tzlich ist das Tool f&#252;r Hardware-Hersteller und Treiber-Entwickler gedacht, aber mit den Tools kann man als Power-User auch den eigenen PC unter die Lupe nehmen.</p>
<p>Die Tool-Sammlung ist im Windows SDK integriert und muss von der MSDN-Webseite <a href="http://www.microsoft.com/downloads/en/details.aspx?FamilyID=6b6c21d2-2006-4afa-9702-529fa782d63b">heruntergeladen</a> werden. Nachdem die Installation des Windows SDKs gestartet ist, w&#228;hlt man im Setup-Assistenten unter den Optionen nur das <em>Windows Performance Toolkit</em>, welches sich unter <em>Redistributable Packages</em> befindet. Alle anderen Tools m&#252;ssen nicht mitinstalliert werden und k&#246;nnen von der Auswahl entfernt werden.</p>
<p><a href="http://www.winforpro.com/wp-content/uploads/SNAGHTML248880c3.png"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="SNAGHTML248880c3" src="http://www.winforpro.com/wp-content/uploads/SNAGHTML248880c3_thumb.png" alt="SNAGHTML248880c3" width="350" height="246" border="0" /></a></p>
<p>Anschlie&#223;end muss noch das Windows Performance Toolkit selbst installiert werden. Die Installationsdatei dazu findet sich unter <em>C:\Program Files\Microsoft SDKs\Windows\v7.1\Redist\Windows Performance Toolkit </em>bzw. in dem vorher ausgew&#228;hlten Ordner. Jetzt w&#228;hlt man die passende Installationsdatei (es gibt zwei 64- und eine 32-Bit-Version) und klickt sich durch die Installation.</p>
<p>Das Tool nutzt die Event Tracing-Infrastruktur von Windows, um die Daten zu sammeln. Die Event Tracing-Infrastruktur ist in das Betriebssystem eingebaut und zeichnet s&#228;mtliche Informationen &#252;ber das System und alle Anwendungen auf. Dadurch, dass die Infrastruktur in das Betriebssystem integriert ist, werden die Performance-Daten kaum beeinflusst. Bei der Verwendung des Performance Toolkits ist die M&#246;glichkeit, Grafen zu erstellen, besonders praktisch. Diese erlauben eine einfache, visuelle Interpretation der Daten.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich startet und beendet man die Aufzeichnung der Performance &#252;ber die Kommandozeile. Um eine einfache Performance-Analyse &#252;ber einen bestimmten Zeitraum zu durchzuf&#252;hren, startet man die Kommandozeile mit administrativen Rechten und f&#252;hrt dann den Befehl <code>xperf –on DiagEasy</code> aus. Soll die Analyse beendet werden, so f&#252;hrt man danach den Befehl <code>xperf –d c:\trace.etl</code> aus.</p>
<p><a href="http://www.winforpro.com/wp-content/uploads/SNAGHTMLcd8394.png"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;" title="SNAGHTMLcd8394" src="http://www.winforpro.com/wp-content/uploads/SNAGHTMLcd8394_thumb.png" alt="SNAGHTMLcd8394" width="350" height="177" border="0" /></a></p>
<p>Um die erstellte Datei zu &#246;ffnen muss man danach die Anwendung <em>Performance Analyzer</em> &#246;ffnen (am besten sucht man im Startmen&#252; einfach danach). Dann w&#228;hlt man im Men&#252; <em>File/Open</em> und &#246;ffnet die vorhin erstellte Datei unter <em>C:\trace.etl</em> aus. Jetzt zeigen sich die aufgzeichneten Daten in Form von unterschiedlichen Grafen. Darunter findet sich beispielsweise die CPU-Auslastung und die Intensit&#228;t der Festplattenzugriffe.</p>
<p><a href="http://www.winforpro.com/wp-content/uploads/SNAGHTMLce3037.png"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;" title="SNAGHTMLce3037" src="http://www.winforpro.com/wp-content/uploads/SNAGHTMLce3037_thumb.png" alt="SNAGHTMLce3037" width="350" height="201" border="0" /></a></p>
<p>Zus&#228;tzlich gibt es noch das Tool <em>XBootMgr.exe</em>, welches auch die Performance w&#228;hrend des Starts, beim Beenden und im Standby- und Ruhezustand messen kann. Das Kommando funktioniert grundlegend nach dem Schema <code>xbootmgr –trace <em>TraceEvent</em> –traceFlags <em>TraceFlags</em></code> . Der Parameter <em>TraceEvent</em> gibt an, welcher Systemzustand &#252;berwacht werden soll. Hierzu k&#246;nnen die Parameter in der folgenden Tabelle benutzt werden.</p>
<table class="aligncenter" width="350" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="175"><strong>Parameter</strong></td>
<td valign="top" width="175"><strong>&#220;berwachter Zustand</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="175">boot</td>
<td valign="top" width="175">Boot-Vorgang</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="175">shutdown</td>
<td valign="top" width="175">Herunterfahren</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="175">standby</td>
<td valign="top" width="175">Energie sparen</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="175">hibernate</td>
<td valign="top" width="175">Ruhezustand</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br/>Unter <em>TraceFlags</em> gibt man an, welche Performance-Daten man erfassen will. Hier eignet sich <em>BASE+CSWITCH+DRIVERS+POWER</em> sehr gut. Eine komplette Liste aller m&#246;glichen <em>TraceFlags</em>-Parameter erh&#228;lt man mit <code>xperf -providers k</code>.</p>
<p>Um nun beispielsweise die Bootzeit zu analysieren kann man den Befehl <code>xbootmgr –trace boot –traceFlags BASE+CSWITCH+DRIVERS+POWER</code> nutzen. Hat man den Computer neu gestartet, so kann man anschlie&#223;end die erstellte ETL-Datei wiederum im <em>Performance Analyzer</em> &#246;ffnen.</p>
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