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Über die Home Server Console wird es zukünftig möglich sein den Windows Home Server sehr einfach zu administrieren. Gegenüber den Standard Windows Servern wurden auf dem Home Server die wichtigsten Verwaltungsaufgaben in einer Verwaltungskonsole zusammengefasst. |
Im Detail umfasst die Verwaltungskonsole die Bereiche Verwaltung der Computer-Backups, Benutzermanagement, Verwaltung der freigegebenen Verzeichnisse sowie die Administration des Datenspeichers. Diese werden Ihnen nachfolgen näher vorgestellt.
Computers & Backup
Unter Computers & Backup werden die Heimadministratoren die Datensicherung der Computer im lokalen Netzwerk steuern können. Es wird möglich sein die Daten aller Windows basierten Endgeräte auf dem Windows Home Server zu sichern und natürlich auch wiederherzustellen. Backups können manuell gestartet, aber auch zu bestimmten Zeiten geplant werden.
User Accounts
Die User Accounts Option stellt die Benutzerverwaltung des Servers dar. Hier können verschiedene Benutzerkonten, sowie deren Zugriff auf bestimmte Ressourcen auf dem Server gesteuert werden. Beispielsweise könnte ein Benutzer: Mitbewohner1 erstellt werden, welcher dann nur lesenden Zugriff auf das Verzeichnis: Musik hat. Somit ist sichergestellt, dass der Mitbewohner zwar Musik hören darf, diese aber nicht löschen kann.
Shared Folders
Der Windows Home Server bietet natürlich auch wie seine großen Brüder die Möglichkeit verschiedenste Verzeichnisse auf dem Server für Benutzer im Netzwerk freizugeben. Dies geschieht über die "Shared Folder". Hier wird angegeben welcher Ordner, für welchen Benutzer freigegeben wird und ob Benutzer schreiben oder nur lesen dürfen. Eine tolle Funktion ist die „Folder Duplication“, welche immer automatisch eine Kopie der Dateien in einer Freigabe anlegt. Dadurch kann man ein versehentliches Löschen von Dateien schnell rückgängig machen.
Server Storage
Wie es der Name schon sagt, wird unter "Server Storage" der Datenspeicher des Windows Home Servers verwaltet. Ganz genau geht es hier um die Laufwerke, die an den Server angeschlossen sind. Das Ziel des Home Server ist es ja auch dem Heimanwender Speicher on-Demand bereitzustellen. Das bedeutet, wenn die Festplatte einmal voll ist, muß es sehr einfach möglich sein den Speicher des Servers zu erweitern. Beim Windows Home Server funktioniert das ohne Weiteres, in dem einfach weitere Platten intern, oder extern zum Beispiel per USB angeschlossen werden. Aber, wie schon im letzten Artikel beschrieben ist dabei Vorsicht geboten, da die Platten komplett formatiert werden.
Autor: Dominik Berger