Microsoft Computing Safety Index

SecurityEinem aktuellen Bericht von Microsoft zufolge haben mehr als zwei Drittel der deutschen PC-Nutzer bereits mehrfach Erfahrungen mit Gefahren aus dem Internet gemacht. Dennoch schützen sich nur sieben Prozent aktiv durch mehrere Maßnahmen. Erstmals wurde im Rahmen des “Computing Safety Index” auch das Nutzerverhalten mit mobilen Geräten untersucht. Besonders besorgniserregend dabei ist, dass nur 18 Prozent regelmäßig Updates auf ihrem Smartphone oder Tablet installieren.

Mit dem mobilen Trend werden persönliche Daten wie Fotos, E-Mails und Passwörter nicht nur mehr auf dem PC zu Hause, sondern auch stets unterwegs auf Smartphone & Co. gespeichert. “Egal von wo oder wie auf das Internet zugegriffen wird, Sicherheitsvorkehrungen sind daher für jeden unerlässlich – ob in der Freizeit oder im Büro”, so Dr. Christian P. Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. Der Bericht gibt außerdem anlässlich zum internationalen Safer Internet Day einige aufschlussreiche Daten über die Verwendung von Firewalls und Co.

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Um sich aktiv gegen Sicherheitsrisiken zu schützen bietet Microsoft unter microsoft.com/security eine Reihe von Online-Tools und Informationsmaterial. Die sechs wichtigsten Tipps von Microsoft:

  1. Schütze Deinen Computer und Deine Nutzer-Accounts mit sicheren Passwörtern und mobile Geräte durch PINs.
  2. Zahlung von Rechnungen, Online-Banking, Shopping oder andere sensible Transaktionen nicht über einen öffentlichen Rechner oder mit dem Mobil-Gerät über offene WLAN-Verbindungen (z.B. Hotspots) tätigen.
  3. Sei wachsam: Schnüffler können durch das Ausspähen des Bildschirms oder der Tastatur-Eingabe an Passwörter, PINs, Benutzer-Namen oder andere Daten gelangen.
  4. Sei vorsichtig mit verdächtigen Nachrichten. Vermeide es, auf Angebote einzugehen, die zu schön klingen um wahr zu sein, auch wenn der Absender vertrauenswürdig scheint.
  5. Bevor Du sensible Daten eingibst, suche nach Anzeichen dafür, dass eine Webseite sicher ist. Nutze verschlüsselte Verbindungen, wie z.B. Webadressen mit "https" und Seiten mit einem geschlossenen Vorhängeschlosssymbol daneben oder in der unteren rechten Ecke des Fensters.
  6. Reduziere Spam-Nachrichten in Deiner Inbox: Achte darauf, mit wem Du persönliche Informationen, wie die E-Mail-Adresse und Instant-Messaging-Name, teilst. Vermeide die Angabe Deiner E-Mail-Adresse in sozialen Netzwerken, Webverzeichnissen oder in Job-Inseraten.

Besonders interessant ist das Austesten des eigenen MCSI (Safety Index), damit lässt sich sagen, wie gut man gegen Bedrohungen aus dem Internet geschützt ist.

Zum gesamten Bericht: microsoft.com

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