Microsoft Security Essentials 2 – kostenloser Virenschutz

Security

Nach dem erfolgreichen Start der ersten Version der kostenlosen Security-Lösung von Microsoft steht nun die Fortsetzung zur Verfügung. Auf den ersten Blick sieht wieder alles sehr viel versprechen aus. Doch wo liegen die Änderungen? Und wie vorteilhaft sind diese für den Endbenutzer?

Da die Beta-Version zum Testzeitpunkt nur in Englisch verfügbar ist, zeigt der Virenschutz bei der Installation eine Fehlermeldung, falls zuvor bereits Microsoft Security Essentials in Deutsch installiert ist. Man muss zunächst die alte Version deinstallieren, um mit der Installation der neuen starten zu können.

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Die Installation gestaltet sich auch wie beim Vorgänger im Gegensatz zu anderen Security-Lösungen sehr unkompliziert. Die Installation erlaubt es sogar, die Windows Firewall auszuschalten, falls man eine andere Lösung einsetzen möchte. Wer keine zusätzliche Firewall installiert hat, sollte auf jeden Fall die Windows Firewall aktiviert lassen.

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Wurde die Installation erfolgreich fertiggestellt, so wird empfohlen den Computer neuzustarten. Gleich darauf wird nach neuen Updates (Virus-/Spyware-Definitionen) gesucht und bei Bedarf der Download und die Installation dieser in Gang gesetzt. Was beim ersten Start gleich auffällt ist die neue Farbe im Hintergrund – das dezente Blau wurde durch ein schwarz-graues Muster ersetzt. Damit möchte Microsoft vielleicht an die Forefront-Produkte anknüpfen, die ein ähnliches Design besitzen.

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Sind die aktuellsten Updates installiert, so startet anschließend ein “Quick Scan”. Wie in der Vorgängerversion hat man als Benutzer die Wahl zwischen einem schnellen, einen kompletten und einen benutzerdefinierten Scan des Computers. Hat der Scan nichts auffälliges entdeckt, so ändert sich der Computerstatus auf Geschützt. Gibt es Probleme, so ändert sich dieser Status auf Gefährdet, er wird auch automatisch an das Wartungscenter von Windows 7 übermittelt.

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Klickt man sich durch die Oberfläche durch, so findet man keine neuen Funktionen oder Optionen. Unter der Haube wurde die Anti-Malware-Engine verbessert, wodurch eine bessere Performance und bessere Erkennungsraten erreicht werden. Außerdem wurde der so genannte “Network Inspection System” eingeführt, der vor netzwerkbasierten Angriffen schützt. Dieser Schutz setzt jedoch Windows 7 oder Vista voraus. Im Test der Beta-Version zeigten sich auch wie bei Vorgänge keinerlei Beeinträchtigung der Performance. Auch die zweite Version kann somit auf leistungsschwächeren Geräten wie Netbooks eingesetzt werden.

Fazit: Beide Daumen hoch! Zwar finden sich in der neuen Version kaum Änderungen an der Bedienung oder der Oberfläche, aber dennoch stellt Microsoft mit den Security Essentials nach wie vor ein großartiges und zugleich kostenloses Produkt zur Verfügung.  Die Performance ist ausgezeichnet, die Erkennungsraten mindestens gleich gut wie bei kostenpflichtigen Produkten. Nach wie vor ist Microsoft Security Essentials das beste Produkt am Markt der kostenlosen Security-Lösungen.

Weitere Informationen und Download: http://www.microsoft.com/security_essentials/ (Beta-Test nur über die Microsoft Connect-Webseite)
Getestete Version: 2.0 Beta, Juli 2010
Bewertung der Redaktion:
Sehr gut.

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