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Auch dieses Jahr findet man auf dem Microsoft-Stand in der Halle 4 (Stand A26) wieder Experten aus der Microsoft Community. Neben Media Center-MVP Udo Sachansky sind auch Server-Experte Thomas Kuberek und Windows System & Performance-MVP Dominik Berger (Betreiber dieser Webseite) vor Ort um selbst die schwierigsten Fragen zu beantworten. Also: einfach beim Stand vorbeikommen! Ein kleiner Geheimtipp: am Sonntag Abend werden die Belegexemplare der Microsoft Press-Bücher verteilt.

Informationen zur Microsoft Community: http://www.microsoft.com/germany/community/default.mspx

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Auf der diesjährigen CeBIT in Hannover präsentiert Microsoft im Convention Center den Multimedia-Tisch “Surface”. Dabei will Microsoft neben der Technologie, die dahinter steckt, auch die Anwendungsmöglichkeiten im Handel, Banksektor, Gesundheitswesen, öffentlichen Dienst oder im Automobilsektor zeigen. In drei kompakten Stunden bekommen die Teilnehmer Informationen direkt vom Microsoft Surface Team aus Redmond. Und die Krönung des Events: man kann einen Surface-Tisch gewinnen!

Das Event findet am 4. März ab 10:30 Uhr und ab 14:00 Uhr im Raum 1A des Convention Centers der Hannover Messe statt.

Weitere Informationen zu Microsoft Surface: http://www.microsoft.com/surface
Microsoft Surface Blog: http://blogs.msdn.com/surface/

Und nicht vergessen: Microsoft hat unter dem Motto “Green IT” für die CeBIT 2009 eine Mitfahrzentrale ins Leben gerufen: http://msdn.mitfahrzentrale.de/

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Besitzer einer Windows Live ID, früher als “Microsoft Passport” bekannt, haben unter Windows 7 mit einem kostenlosen Tool die Möglichkeit, Ihr Online-Konto mit dem lokalen Benutzerkonto zu verknüpfen. Zunächst erinnert das an die Passport-Funktion von Windows XP, jedoch bietet der neue Dienst einiges mehr.

Das Tool hört auf den Namen Windows Live ID Sign-in Assistant 6.5 (Beta) und wird nur für Windows 7 angeboten. Wurde es installiert, so können beispielsweise bestimmte Dokumente mit ausgewählten Personen in einer HomeGroup ausgetauscht werden. Wer Zugriff auf Dokumente erhält, wird mithilfe der Windows Live IDs festgelegt.

So wird das Tool installiert:

  1. Zuerst muss die aktuelle Version von download.microsoft.com heruntergeladen werden.
  2. Danach startet man en Installations-Assistenten und bestätigt die UAC-Meldung.
  3. Die Installation wird automatisch fertiggestellt, es sind keine weiteren Schritte nötig.

So werden die Konten miteinander verbunden:

  1. Zunächst öffnet man in der Systemsteuerung die Kategorie Benutzerkonten und Jugendschutz, anschließend navigiert man zu Benutzerkonten.
  2. Jetzt muss man in der Aktionsleiste links auf Link online IDs klicken.
  3. Unter Online ID Provider findet sich nun der Windows Live ID-Dienst.
  4. Nachdem man sich einmal mit seinen Daten eingeloggt hat, sind die Konten miteinander verbunden.

So können Dateien mit anderen Windows Live-Benutzern getauscht werden:

  1. Einfach mit der rechten Maustaste auf eine Datei klicken.
  2. Anschließend unter Freigeben für die Option Bestimmte Personen… auswählen.
  3. Nun kann ein Konto einer HomeGroup ausgewählt werden, die mit einer Windows Live ID verknüpft ist.

Windows Live ID erstellen: https://accountservices.passport.net/ppnetworkhome.srf?Lcid=1031

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Die Community von PocketPC.ch hat es geschafft, die erste Vorabversion von Windows Mobile 6.5 noch vor dem Mobile World Congress auf einem HTC Touch HD zu installieren und hat erste, hochauflösende Screenshots einer Vorabversion von Windows Mobile 6.5 veröffentlicht. Besonders interessant sind dabei die Bilder der neuartigen Honeycomb-Menüstruktur. Dabei wird das Menü als eine Art Bienenwabe dargestellt, was die Bedienung wesentlich vereinfachen soll. Der Home Screen wurde auch überarbeitet und wird nun ähnlich wie auf einem Zune-Player dargestellt.

Insgesamt wird es noch sehr spannend, was die nächste Version von Windows Mobile 6.5 bringen wird – vor allem bei der harten Konkurrenz von Apples iPhone. Die zusätzlichen Oberflächen und Home Screens der unterschiedlichen Handy-Hersteller wie HTC oder Sony Ericsson arbeiten meistens sehr träge und unpräzise, wenn Sie mit einem Finger bedient werden. Daher gibt es in diesem Bereich besonders großen Aufholbedarf von Microsoft, damit solche Elemente direkt im Betriebssystem verankert sind.

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In Windows 7 hat eine praktische Funktion Einzug gefunden – ab sofort lassen sich Datenträgerabbilder, so genannte ISO-Images, bequem aus dem Explorer heraus auf einen Datenträger brennen. Unter den Vorgängerversionen von Windows war dies nur mit teils kostenpflichtigen Programmen möglich.

Und so geht’s…

Um nun ein ISO-Image zu brennen, genügt ein einfacher Doppelklick auf die ISO-Datei im Explorer, schon öffnet sich der Dialog für den Brennvorgang. Mit der entsprechenden Option lässt sich der Datenträger nach dem Brennvorgang noch überprüfen.

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Um das Image der Marke “Microsoft” aufzubessern plant Microsoft eigene Retail-Stores. Vorerst sollen diese “Microsoft Stores” in den USA geplant werden, ob europäische Länder folgen, ist nicht klar. Für diese Aufgabe wurde der erfahrene Verkaufs-Profi David Porter eingestellt, der auf eine 25-jährige Erfahrung bei Wal-Mart zurückblicken kann.

Microsoft will damit nicht das Konzept der Apple Stores übernehmen – es geht darum, für die Kunden persönlicher zu werden und das Image zu verbessern. Denn im Vergleich zu Apple hat Microsoft ein gut ausgebautes Vertriebsnetz und starke Partner. Apple hat die Retail-Stores gebaut, um das Vertriebsnetz zu verbessern, geht mittlerweile aufgrund von Internet-Shops und Retail-Partnern aber wieder weg von diesem Konzept.

Weitere Informationen: Microsoft Pressemitteilung

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Wer den Explorer von Windows 7 zum ersten Mal startet wird die wohl größte Änderung gleich sehen: anstatt wie gewohnt mit Ordner zu arbeiten, gibt es nur mehr Bibliotheken (auch “Libraries” genannt). Diese vereinen mehrere Ordner zu einer zentraler Bibliothek. Was sich auf den ersten Blick etwas seltsam anhört macht durchaus Sinn. Angenommen, bisher wurde die Musik auf unterschiedlichen Festplatten in unterschiedlichen Ordnern gespeichert, so musste man im Explorer immer hin und her navigieren, um an alle Inhalte ran zu kommen. Mit den Bibliotheken ist das einfacher, denn hier muss lediglich die Bibliothek Musik geöffnet werden. Die Musik-Bibliothek arbeitet zudem gleich mit dem Windows Media Player und künftig hoffentlich auch mit Software von Drittherstellern wie z.B. iTunes zusammen.

Bibliotheken von Windows 7

...weiterlesen "Bibliotheken unter Windows 7 sinnvoll nutzen"

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Steven Sinofsky

Steven Sinofsky, Senior Vice President der Windows Engineering Group, hat im offiziellen Windows 7-Blog “Engineering Windows 7” ein Statement veröffentlicht, aus dem herausgeht, dass die nächste veröffentlichte Version von Windows 7 bereits der Release Candidate sein wird. Jedoch wird der Release Candidate keine Vorschau auf die finale Version sein, so Steven Sinofsky. Somit wird der Release Candidate eine Aktualisierung für die Beta-Version darstellen, um weiteres Feedback über die Änderungen zu erhalten. Steven Sinofsky spricht dabei auch von einer Art “Generalprobe” für das neue Betriebssystem.

The next milestone for the development of Windows 7 is the Release Candidate or “RC”. Historically the Release Candidate has signaled “we’re pretty close and we want people to start testing the release, especially because all the features are done.” As we have said before, with Windows 7 we chose a slightly different approach which we were clear up front about and are all now experiencing together and out in the open.

Erstaunlich ist auch, dass Microsoft über den “Kommentar senden”-Button in einem Abstand von bis zu 15 Sekunden Feedback von den Beta-Testern bekommen hat. Es herrscht ein wahrlich großes Interesse an dem Vista-Nachfolger wie aus der Anzahl der Downloads und der Menge des Feedbacks ersichtlich wird.

Windows 7 ist in der Beta-Version bereits “feature-complete” – es werden also keine neuen Funktionen mehr eingebaut. Mit der RTM-Version (Release to Manufacturing) will Microsoft den PC-Herstellen und Volumenslizenz-Teilnehmern Zugriff auf die finale Version geben. Erst mit der GA (General Availability) wird Windows 7 sowohl vorinstalliert auf PCs als auch in den Läden als “Full Packaged Product” zur Verfügung stehen.

Windows Photo Gallery Hinter dem Titel “Personalisieren Sie Ihren PC” bietet Microsoft für die Benutzer von Windows 7 zusätzliche Desktophintergründe, Gadgets (auch “Desktopminianwendungen” genannt) und Designs an. Unter http://windows.microsoft.com/de-de/Windows7/Personalize können die kostenlosen Extras heruntergeladen werden. Unter Windows Vista konnten waren ähnliche Inhalte den Besitzern der teuersten Ultimate-Edition vorenthalten.

Designs

Designs, auch als Themes bekannt, bieten ein Set aus Hintergründen, Farben, Symbolen und Sounds. Ähnlich wie bei Windows 95 Plus können somit zusammenpassende Systemelemente mit nur einem Klick übernommen werden. Die Auswahl der Designs erfolgt über die Systemsteuerung unter Darstellung und Anpassung.

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Gadgets

Oft auch als Desktopminianwendungen bezeichnet, bieten Gadgets nützliche Funktionen, die direkt vom Desktop genutzt werden können. Die kleinen Anwendungen können beliebig am Desktop angeordnet und mit der Tastenkombination [Win]+[Leertaste] jederzeit in den Vordergrund gebracht werden. Weitere Gadgets finden sich auch in der Windows Live Gallery: http://gallery.live.com/home.aspx.

Sideshow Gadgets

Sideshow Gadgets sind ebenfalls kleine Anwendungen, jedoch können diese nur auf einem Windows SideShow-kompatiblen Gerät ausgeführt werden. Somit lassen sich beispielsweise auch bei einem ausgeschalteten Notebook E-Mails oder Termine abrufen.


(Bildquelle: Microsoft MSDN)

Windows 7In der Beta-Version von Windows 7 zeigt sich rechts oben in jedem Fenster der Link “Kommentar senden”. Diese Funktion ist sehr wichtig, um Microsoft Feedback zu seiner aktuellen Vorversion von Microsoft zu geben. Direkt in einem Fenster auf diesen Link zu klicken hat den Vorteil, dass gleich alle Informationen zur Anwendung, zu der man Feedback geben will, anonymisiert mitgesendet werden. Feedback ist sehr wichtig, um ein gutes Endprodukt zu bekommen aber dennoch lässt sich mit einem kleinen Eingriff in die Registry dieser Link ausblenden.

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Und so geht’s:

  1. Zunächst muss der Registry-Editor geöffnet werden. Hierzu einfach im Startmenü regedit eingeben und [Enter] drücken.
  2. Danach der Benutzerkontensteuerung diese Aktion bestätigen.
  3. Nun navigiert man in der Baumstruktur links zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\ Control Panel\ Desktop.
  4. In dem rechten Teil des Fensters muss nun der Eintrag FeedbackToolEnabled mit einem Doppelklick auf 0 geändert werden.
  5. Nach einem Neustart sollte der Link verschwunden sein.

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Microsoft plant für Windows 7 sechs unterschiedliche Editionen. Im Vergleich zu Windows Vista wird der Fokus sehr stark auf zwei Editionen liegen: Windows 7 Professional und Windows 7 Home Premium. Außerdem bauen die Editionen aufeinander auf. Das heißt, dass eine höherwertige Edition alle Features und Funktionen der niedrigeren Edition beinhalten wird (anders wie bei Windows Vista, denn die Business Edition hatte z.B. keine Multimedia-Features integriert).

Windows Starter

Die Starter Edition – ohne “7” in der Bezeichnung – ist an Einschränkungen gebunden, was die Hardware angeht. Sie wird nur über OEMs erhältlich sein und hat zudem die Einschränkung, dass nur drei Anwendungen gleichzeitig laufen können.

Windows 7 Home Basic

Microsoft entwickelt diese Editionen speziell für die so genannten “emerging markets”, also für jene Märkte wo der Preisfaktor eine wichtige Rolle spielt. Diese wird jedoch nur in diesen speziellen Märkten angeboten. Und bietet im Vergleich zu Home Premium keine Aero-Oberfläche, kein Windows Media Center und kein Multitouch.

Windows 7 Home Premium

Diese Edition wird für die Mehrheit der PC-Benutzer komplett ausreichen und bietet alle Multimedia-Funktionen ohne Einschränkungen. Im Vergleich zur Professional Edition fehlt dieser Edition die Einbindung in eine Domäne und sämtliche, weitere Business-Features.

Windows 7 Professional

Die Professional Edition ist für jene Benutzer, die früher Windows Vista Business verwendet haben. Es gab die Gerüchte, dass die Professional Edition “Small Business” hätte heißen sollen. Und das spricht für sich: sämtliche Business-Funktionen, die unter Home Premium fehlen.

Windows 7 Enterprise

Im Gegensatz zu Windows Vista Enterprise wird diese Edition eine viel größere Bedeutung bekommen. Den diese Edition enthält viele “Bonus-Features” wie Bitlocker, BranchCache, AppLocker und Direct Access. Diese Edition wird als Client-Betriebssystem bei Volumenslizenzverträgen mit Software Assurance angeboten.

Windows 7 Ultimate

Diese Edition bietet die Enterprise-Features auch für PC-Benutzer an, die keinen Volumenslizenzvertrag haben. Zudem wird wie bei Windows Vista Ultimate Mehrsprachigkeit angeboten.