 |
Viele Benutzer wagen den Umstieg auf Windows Vista nicht, weil ihre Software möglicherweise nicht mehr unter dem aktuellen Betriebssystem funktionieren könnte. Es gibt aber einige Wege, womit sich diese Probleme einfach lösen lassen. |
Vor dem Umstieg die Kompatiblität prüfen
Die Kompatibilität einer Anwendung können Sie ganz einfach auf der Microsoft Webseite
"Windows Vista Application Readiness" überprüfen. Auf dieser Webseite finden Sie eine Liste jener Anwendungen, die das "Certified for Windows Vista"- oder "Works with Windows Vista"-Logo erhalten haben.
Zertifizierte Programme werden laut Microsoft einem umfassenden Test unterzogen. Dabei werden insbesondere die Bereiche Kompatibilität, Sicherheit und Zuverlässigkeit getestet. Hat eine Software das "Works with Windows Vista"-Logo erhalten, so sollte diese auch mit Vista einwandfrei laufen. Jedoch wurde diese Software keinem umfassenden Test unterzogen.
Eine praktische Alternative zu der Webseite ist das kostenlose Tool
"Windows Vista Upgrade Advisor" von Microsoft. Nachdem Sie dieses Tool heruntergeladen haben, können Sie sowohl unter Windows XP als auch unter Windows Vista überprüfen, welche der aktuell installierten Anwendungen mit Windows Vista kompatibel sind oder nicht.
Kompatibilitätsprobleme lösen
Haben Sie bereits Windows Vista installiert und ein Problem mit einer älteren Anwendung, so bietet Windows Vista den "Programmkompatiblitäts-Assistenten" an, um mögliche Probleme zu beheben. Um diesen Assistenten zu starten, wählen Sie in der Systemsteuerung einfach Programme/Ältere Programme mit dieser Windows-Version verwenden. Beachten Sie, dass Sie diesen Assistenten mit keinen Anwendungen verwenden sollen, die eng mit dem Betriebssystem zusammenarbeiten (Dienstprogramme wie Antiviren-, Sicherungs- oder Systemanwendungen). Im ersten Schritt des Assistenten genügt ein Klick auf
Weiter. Als nächstes wählen Sie die Art, wie nach dem gewünschten Programm gesucht werden soll und klicken erneut auf
Weiter. Nachdem Sie das gewünschte Programm ausgewählt haben, entscheiden Sie sich im nächsten Schritt für das Betriebssystem, mit dem die Software einwandfrei funktionieren sollte. Im nächsten Schritt können Sie noch zusätzliche Anzeigeeinstellungen wie z.B. eine niedrige Auflösung auswählen. Ein weiterer Schritt erlaubt es, festzulegen, dass das Programm immer mit Administrator-Modus ausgeführt wird. Zum Schluss können die neuen Einstellungen getestet und gespeichert werden.
Sie können die Kompatibilitätseinstellungen einer Anwendung auch bearbeiten, in dem Sie mit der rechten Maustaste auf die Anwendung klicken,
Eigenschaften auswählen und danach zur Registerkarte
Kompatiblität wechseln. Besonders empfehlenswert ist es auch, die Anwendung mit administrativen Rechten auszuführen. Hierzu klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Anwendung und wählen dann
Als Administrator ausführen. Sollte die Anwendung dann einwandfrei funktionieren, können Sie in den Kompatiblitätseinstellungen auch die Option auswählen, dass die Software standardmäßig mit administrativen Rechten ausgeführt wird.
Autor: Dominik Berger