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Mit DMA mehr Speed für Ihre Festplatte
Warum eine schnellere Festplatte kaufen, wenn es die Alte auch noch drauf hat? Ein paar wenige Klicks ersparen Ihnen viel Zeit und Geld.

Möchte ein Programm Daten von Ihrer Festplatte lesen, ist das eine alltägliche Aufgabe für den sowieso schon allbekannt überbeschäftigten Prozessor. Er muss zuerst Kontakt zu Festplatte aufnehmen und von dort die gewünschten Daten beschaffen. In der Pause dazwischen hat er aber "keine" Zeit für andere Aufgaben.

Hier hilft die DMA (Direct Memory Access) weiter, die bei modernen Festplatten und –controllern bereits integriert ist. Er kann die Daten den Programmen auch direkt zur Verfügung stellen, was wiederrum für eine Entlastung Ihres Prozessors sorgt.

Die Einstellungen werden zwar meist automatisch vorgenommen, trotzdem sollten Sie diese unbedingt überprüfen. Vor allem dann, wann der Zugriff auf Ihre Festplatte zu langsam scheint.

Öffnen Sie in der "Systemsteuerung" die "Systemeigenschaften" ("System") und wählen Sie die Registerkarte "Hardware". Dort finden Sie den Geräte-Manager, der Ihnen übersichtlich alle angeschlossenen Geräte anzeigt.

Dort suchen Sie jetzt den Stamm für Ihre Festplattencontroller (zB IDE ATA/ATAPI-Controller). In diesem müssen Sie auf den Primären und Sekundären doppelklicken.

Jetzt öffnen sich die Einstellungen für den primären bzw. sekundären (IDE-)Kanal. Nun müssen Sie in den "Erweiterten Einstellungen" überprüfen, ob DMA aktiviert ist. Ist die Option "Nur PIO" aktiviert kann Windows höchstwahrscheinlich den DMA-Modus nicht verwenden, Sie können es aber mit "DMA, wenn verfügbar" probieren.



Beim nächsten Neustart wird dann automatisch von Windows geprüft, ob Ihre Festplatte DMA unterstützt und wählt den optimalen Modus aus.

Lässt sich DMA bei Ihrem Laufwerk nicht aktivieren und ist Ihnen Ihre Festplatte zu langsam, sollten Sie überlegen, einen neuen Controller bzw. eine Festplatte zu kaufen.