Aktuelles Wetter in der Taskleiste
Die Windows 7-Taskleiste bietet für Anwendungen zahlreiche neue Möglichkeiten. Die Entwickler von WeatherBar nutzen diese Neuerungen, um aktuelle Wetterdaten “on the fly” in der Taskleiste anzuzeigen.
Klar, es gibt auch noch das in Windows 7 mitgelieferte Wetter-Gadget für den Desktop. Doch hierzu muss man immer zum Desktop wechseln, um die Informationen zu erhalten. Mit der kostenlosen OpenSource-Software WeatherBar genügt hingegen nur ein Blick in die Taskleiste.
Zunächst muss WeatherBar von der CodePlex-Webseite heruntergeladen werden. Das Programm ist in einem Zip-Archiv verpackt, den Inhalt muss man in einen beliebigen Ordner extrahieren. Beim Start öffnet sich das Fenster mit den Viertagesvorschau, gleichzeitig wird in der Taskleiste der aktuelle Wetterstand mit einem farbigen Balken (rot, gelb oder grün) dargestellt. Mit einem Klick auf den Stift neben Location kann der gewünschte Ort eingegeben werden. Der Ortsname sollte in Englisch und ohne Sonderzeichen angegeben werden.
Mit einem Klick auf den Optionen-Button neben About und Exit kann der Update-Intervall und das Datenformat (Metrisch fur °C und km/h) ausgewählt werden. Klickt man mit der rechten Maustaste auf das Symbol von WeatherBar in der Taskleiste, so zeigt sich darin die Viertagesvorschau. Um das Programm immer anzuzeigen, sollte man es an die Taskleiste anheften. Das Programm muss natürlich gestartet sein, um die Wetterdaten anzuzeigen.
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So, ich habs ausprobiert. Es funktioniert, meine Stadt wurde einwandfrei erkannt. Sieht auch garnicht schlecht aus in der Taskleiste.
Aaber, m.E. dasselbe Ungleichgewicht zwischen Aufwand und Ergebnis wie bei so gut wie allen anderen Gadgets/Taskleistensachen. In der Taskleiste sieht man, obs eher warm oder kalt ist – das seh ich aber genauer, wenn ich zu meinem Innen/Außenthermometer an der Wand gucke. Auch sonst wird ja sehr wenig angezeigt.
Der WeatherWatcher zeigt ungleich mehr und detaillierter an (inzwischen klappt der auch wieder ohne die CPU zu belasten). Ich hab mal mit dem ProcessExplorer die Werte ausgelesen.
Weatherbar: 30,5 MB Private Bytes, 38,5 MB Working Set
WeatherWatcher: 36,5/30,8 MB
Also “Pi x Daumen” ungefähr das gleiche. Auch das Argument: “kann man aber mit einem Blick sehen”, reißt das für mich nicht raus. Ich brauch nämlich beim WeatherWatcher nur auf das Icon rechts in der Taskleiste gehen (nicht mal klicken), dann klappt der Tooltip auf.
Die Position des Tooltips kann ich festlegen, auch was angezeigt wird. Und das ist, wie gesagt, sehr viel mehr und genauer. Die Weatherbar ist eher so´ne nette Spielerei, find ich.
Das werde ich mal testen, und dann hier erzählen. Ich hab bis jetzt immer “Weather Watcher” benutzt. Das wird aber nicht mehr weiter entwickelt, und das neue “WeatherWatcherLive” mag ich irgendwie nicht.
Und vor ein paar Tagen hat sich der Watcher immer was aufgehangen – CPU-Last dauernd um 12/13 % – nur dafür. War früher nie – deswegen lass ich den jetzt nich mehr laufen. Ich werde das zwar wieder probieren, der ist nämlich ganz gut. Aber eine Alzernative schadet ja nicht.